Über mich

Ich bin de Yves, 30i, Fachmaa Gsundheit. Mini zwei Fixpunkt sind Sport und Musig – si bringed mi us em Chopf in d’Bewegig und zrugg i s’Glichgwicht.
Zerscht het mis Schaffe bi Mensche mit Behinderig aagfange. Det ha i Demuet und Geduld glernt: en Rollstuhl het sis eigene Tempo; es „Hüt no nöd“ het de gliche Wert wie es „Hüt gaht’s“. Am nöchste bliibed mir die Moment, woni nüt mues – sondern einfach bin. Det wird s’Gsicht liechter, d’Schultere senked sich, s’Aug findet wieder Platz fürs Lache.
Hüt schaffi bi de Spitex. Ich gang det anne, wo s’Lebe würklich passiert: bi dir Dihei, i dim Takt. Spitex heisst für mi Würde am Ort blibe lah, Autonomie stütze und Nöchi ohni Druck möglich mache. Das passt zu dem, was mich trägt: präsent sii, zuelose, und s’Richtige mache – grad so, wie’s im Moment Sinn macht.
Zwüsche dene zwei Welte han ich gmerkt, was alli verbinded: Sicherheite, Ziit, Respekt – und eh ruhigi Präsenz, wo drucklos Nöchi schafft. Drum luegi nöd uf „viel“, sondern uf s’Richtig:
– Gspröch so lang, bis’s fertig isch.
– Zwüschetinne wahrneh, bevor’s verlore gaht.
– Unusprochnes ernst neh, ohni viel Wort.
Us dene Erfahrige isch Gut begleitet entstande – als Brugg zwüschet dene zwei Welte: d’Geduld und d’Würde us em Behinderte Bereich, und d’Nöchi und Verlässligkeit us de Spitex. Ich wot sbeste vo beidne verbinde, damit d’Lüt im eigene Dihei ihrem eigene Takt chönd bliibe – mit Ziit, Respekt und ruhiger Präsenz. Für mi isch das e Herzenssach und macht Sinn: für dMensche selber, für ihri Angehörige und für alli Fachlüüt, wo mitwürked – klar i de Abläuf, transparent i de Abmachig und menschlich i de Begegning.